Fahrradstadt Wilhelmsburg e.V. engagiert sich mittlerweile schon seit sieben Jahren für das Radfahren auf den Elbinseln und wirkt somit aktiv an der verbesserten Lebensqualität und Verkehrssituation in Hamburgs größtem Stadtteil mit. Vor der Vereinsgründung 2010 fand diese Arbeit in einer Gruppe des Arbeitskreises Wirtschaft und Beschäftigung statt, der sich für Arbeitsplätze im Rahmen der Großprojekte IBA und igs einsetzte. Hierzu zählten auch die Beschäftigungsträger auf der Insel. Die Wilhelmsburger Radwoche 2010, gemeinsam mit der IBA Hamburg und der igs hamburg GmbH veranstaltet, war hierfür ein wichtiges Ereignis mit positiven Folgen. So hat Wilhelmsburg inzwischen als erster Hamburger Stadtteil ein Radverkehrskonzept erhalten und wurde durch Wirtschaftssenator Horch zum Modellstadt für den Radverkehr ausgerufen. Nicht zuletzt auch durch die fraktionsübergreifende Unterstützung in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte.  Neben den aktuellen Planungen zur Umsetzung, ist das Radverkehrskonzeptt eine sehr wichtige Handlungsgrundlage, weil alle Planungen dieses Konzept berücksichtigen müssen.

Die aktuelle Vereinsarbeit besteht darin, die Umsetzung dieser Pläne zu begleiten, Netzwerk- und Lobbyarbeit zu betreiben sowie öffentlichkeitswirksam die vielen Facetten des für Stadtentwicklung, Lifestyle und Gesundheit gleichermaßen wichtige Fahrradthemas mit verschiedensten Mitteln zu kommunizieren. Wir würden uns über weitere Vereinsmitglieder, die unsere Arbeit aktiv oder auch passiv unterstützen, sehr freuen. Unser monatliches Treffen ist immer am 1. Dienstag im Bürgerhaus Wilhelmsburg von 19-21 Uhr. Das nächste Treffen findet am 7. April statt. Weitere Infos unter facebook "Fahrradstadt Wilhelmsburg". Die Website wird gerade überarbeitet.

Unsere Ziele:

Umsetzung des Radverkehrskonzeptes in den nächsten Jahren

  • Fahrradnutzung auf den Elbinseln erhöhen

  • Weitere Mitstreiterinnen finden

  • wirksame Lobbyarbeit

  • Einen Radweg entlang der A1-Norderelbquerung mit Anschluss an den Elberadweg

  • Verbesserte Sicherheit beim „Sprung über die Elbe“ auf der Norderelbbrücke

  • Förderung von Radfahrkursen


Unsere aktuellen Aktivitäten:

  • Öffentlichkeitsarbeit

  • Tourenangebote

  • Lobby- und Netzwerkarbeit

  • MOA-Fahrradsternfahrt – Startpunktbetreung Wilhelmsburger

  • Einsatz von Spassrädern z.B. beim alljährlichen Reiherstiegfest

  • Infostände bei Veranstaltungen z.B. ADFC-Radreisemesse





Rad fahren in der Hamburger Region

 

Wenn es um die Bedeutung des Fahrrads geht, hat Wilhelmsburg durch seine Lage am Fluss ein naturnahes, grünes und vielschichtiges Naherholungsgebiet in Blickweite der Weltstadt Hamburg zu bieten. Gerade für aktive Freizeitgestaltung, wie das Radfahren, ist eine sehr gute Infrastruktur vorhanden. Die zentrale Lage Hamburgs in Norddeutschland mit guten Verkehrsanbindungen und interessanten Reisezielen machen die Region sehens- und erlebenswert.

 

Umwelt schützen und Erholung finden

Das Fahrrad entlastet die Umwelt durch keine entstehenden Schadstoffemissionen, wenig Materialeinsatz bei langfristiger Nutzung mit minimalen Unterhaltungskosten. Das Fahrrad ist flexibel im Einsatz und benötigt keine externen Antriebsenergien

Die Nähe zum Elbradwanderweg und die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Hamburger Umlands ist wie geschaffen als Urlaubsziel für erholsame und erlebnisreiche Tage sowie als Zwischenstopp oder Ausgangspunkt zur beliebten Ferienregion der Nord- und Ostseeküste im nördlichsten Bundesland Deutschlands.

 

Gesundheit fördern und Natur hautnah erleben

Das Fahrrad bringt Menschen in Bewegung und Kontakt. Radfahren ist altersunabhängig, fördert die Gesundheit und Fitness durch körperliche Aktivität. Dadurch beugt es z. B. Herz- und Kreislauferkrankungen vor und macht mit viel Spass die Umwelt „erfahrbar”.

 

Stärkung der Wirtschaft und des Fremdenverkehrs

Fördern des Radfahrens und Begeisterung für den Radsport zu vermitteln bedeutet u. a. auch die notwendige Stärkung lokaler Wirtschaftsinteressen. Schaffung wichtiger Arbeitsplätze sowie die Belebung des Tourismus werden durch die Nutzung des Fahrrads als beliebtes Verkehrsmittel auf sanfte Art unterstützt. Gerade auch für Kinder und Jungendliche sowie für Familien bieten sich gemeinsame und spannende Ausflüge mit dem eigenen oder einem gemieteten Rad an.